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Kleine Erfolgsgeschichten - Initiative Leben leben e.V.

Kleine Erfolgsgeschichten

Seit 2007 helfen wir mit unserem Verein, unseren Paten, Mitgliedern und Förderern Waisen- und Halbwaisenkindern sowie sehr armen Familien in Kenia. Im Vordergrund stand am Anfang die Schulausbildung der Kinder und später kam auch die Berufsausbildung der Jugendlichen dazu. Jetzt wollen wir über einzelne Jugendliche berichten, die mit unserer Unterstützung ihren Weg gehen konnten. Wir haben diese Geschichten in unserem Gemeindeblatt schon veröffentlicht, da aber nicht jeder Zugriff darauf hat, nun diese kleinen Erfolgsgeschichten hier in gesammelter Form:

Wir beginnen mit Binti. Wir haben Binti gleich zu Anfang unseres Projektes 2008 kennengelernt. Sie war kurze Zeit davor mit ihrem Bruder Juma als Waise zu einem Onkel nach Jorori (Kenia) gekommen. Da der Onkel selbst nur sehr wenig Geld und auch selbst Kinder hatte, konnten die beiden nicht zur Schule gehen. Sie waren beide sehr zurückhaltend und auf kaum einem Foto sind Bintis Augen zu sehen, geschweige denn ein Lächeln. Binti lernte jedoch fleißig und machte vor drei Jahren den Grundschulabschluss (Primary School). Sie wollte nicht zur Secondary School, sondern lieber eine Lehre als Schneiderin machen und ging auf die Polytechnic School in Ukunda, die nächst größere Stadt zu Jorori. Ende 2007 hat sie ihren Abschluss gemacht.
Wir haben einen Arbeits- und Verkaufsraum in Ukunda gemietet, der nun der Anfang für Bintis Berufsleben und auch die Weiterführung für unser „Nähprojekt“ ist. Binti und Fatuma, die auch mit der Unterstützung unseres Vereins ihre Schneiderlehre abgeschlossen hat, haben sich mit ihren neuen Nähmaschinen schon in dem Raum eingerichtet und nach und nach sollen weitere Näherinnen dazukommen, die unter anderem die Schulkleidungen aller Kinder, die von uns unterstützt werden, nähen werden. Wir stehen in gutem Kontakt zu Binti und sind sehr stolz und glücklich über diese kleine Erfolgsgeschichte.

Juma Athumani kam mit seiner Schwester Binti in unser Projekt. Wir haben die beiden bei unserem Fußmarsch zu den Hütten der Familien 2007 bei den Nachbarn ihrer verstorbenen Eltern vorgefunden. Sie konnten nicht zur Schule gehen, weil kein Geld dafür vorhanden war. Über Binti haben wir zuvor berichtet.
Dadurch, dass die Geschwister lange Zeit nicht in die Schule gehen konnten, war Juma schon relativ alt beim Abschluss der Primary School. Bei unserem Besuch 2013 in Kenia erfuhren wir, dass Ntembe, ein Mädchen unseres Projektes, schwanger war und dass der Vater des Kindes Juma sein sollte. Juma hat dies erst abgestritten und erst am Ende unseres Aufenthaltes hat er sich uns anvertraut und verraten, dass der Onkel des Mädchens ihm mit dem Tod gedroht hat, falls dem so ist. Wird konnten die Familie von Ntembe besänftigen mit der Zusicherung, dass wir die Ausbildung des Mädchens an der Secondary school dann weiter unterstützen, wenn der Onkel Juma anerkennt.
Nach der Geburt des Kindes hat Juma seine Ausbildung vernachlässigt und jede Möglichkeit genutzt zu arbeiten, um seine kleine Familie zu ernähren. Erst letztes Jahr konnten wir ihn überzeugen, mit unserer Unterstützung eine Ausbildung als Maurer zu beginnen. Heute geht er auf die Polytechnic School und ist sehr fleißig um seiner Familie (zu der nun schon 2 Kinder gehören) eine gute Zukunft zu ermöglichen. Jeden Tag fährt er mit dem Fahrrad die weite Strecke von der Polytechnic in Ukunda zu seiner Familie nach Hause nach Jorori. Ntembe bereitet sich aufs College vor, um Lehrerin zu werden.

Hier die Geschichte von Samson Ngombeko. Auch Samson ist einer der ersten in unserem Projekt. Als wir ihn kennenlernten, fehlte das Geld für Schulkleidung, Schulgebühren und die notwendigen Schulbücher und er durfte deshalb nicht zur Schule gehen. Samson lernte gleich fleißig und beendete nach drei Jahren die 8.Klasse. Kurz nach der Einschulung in die Secondary School nahm er rasend schnell ab und es wurde Krebs diagnostiziert. Mit unglaublicher Unterstützung der Paten konnten wir die teuren Behandlungen bezahlen, Chemo und Bestrahlung wurden über ein Jahr durchgeführt. Und – wir sind überglücklich, Samson gilt als geheilt. Gleich nach den Behandlungen ging Samson wieder in die Secondary School und hat sie letztes Jahr mit guten Noten abgeschlossen. Seit Anfang des Jahres 2018 geht er aufs College und studiert Hotelmanagement. Auf den Fotos sieht man ihn zu Anfang der Unterstützung 2009 und heute.

Das ist die Geschichte von Abel Kea. Abel hat keinen Vater mehr und seine Mutter ist seit vielen Jahren schwer krank. Er hat die Secondary School mit sehr guten Noten abgeschlossen und wollte eigentlich gerne „Sozial work in the children right and protection“ studieren. Aber die Gebühren und Kosten für ein Studium an der Universität sind immens hoch. So ist er aufs College gegangen, um Vorschullehrer bzw. Lehrer für die ersten Klassen zu werden.
Wir hatten mit ihm vereinbart, dass er selber Geld dazu verdient und wir dann versuchen, die weitere Ausbildung zu unterstützen. So hat er parallel im letzten Jahr schon unterrichtet und Geld auf die Seite gelegt. Er unterstützt gleichzeitig Waisenkinder in seiner Umgebung mit großem Engagement. Wir bewundern seine Willenskraft und seine Menschlichkeit und werden alles versuchen, damit er seinen Traum vom Studium verwirklichen und in seiner Zukunft viele Kinder darin unterstützen kann, eine Chance für ihre Zukunft zu haben.

Geschichte von Bakari Mbwana:
Wir lernten Bakari 2007 bei unserem Besuch in Jorori/Kenia kennen – er ist Waise und ging nicht zur Schule, seine Hand ist missgestaltet und eine Gesichtshälfte gelähmt. Mit diesem Tag beginnt unser gemeinsamer Weg. Mit neuer Schulkleidung, Schulranzen und Schulbüchern stürzt er sich enthusiastisch in seine wiederaufgenommene Schulzeit. Er beteiligt sich freudig am Unterricht und lernt fleißig. Aber in den nächsten Jahren stellt sich immer mehr heraus, dass er dem Unterricht nicht folgen kann, sein Verstand den Anforderungen nicht gewachsen ist. Gemeinsam mit den Lehrern und dem Schuldirektor können wir ihn bis zum Abschluss der 8. Klasse unterstützen, aber die staatliche Abschlussprüfung schaffte er nicht. Das sollte ihn (und uns) nicht abhalten, einen Weg zu suchen und zu finden.
Bakari ging auf die Berufsschulte und lernte das Schneiderhandwerk. Dank seinem ungebrochenem Willen und seiner Freude an der Arbeit schaffte er die Ausbildung und schloß sie Ende letzten Jahres mit Erfolg ab – und erhielt die ersehnte Nähmaschine, die ihm eine unabhängige Zukunft eröffnet. Heute arbeitet er (dank der Unterstützung unseres Mitarbeiters vor Ort und Dank eigener Nähmaschine) bei einem Schneider in Ukunda.

Salome John haben wir bei unserem zweiten Kenia Aufenthalt kennengelernt. Ihre Freundin Mwanakombo Mwinyi hat sie, fest an den Schultern gepackt, auf uns zugeschoben – wie wir schon geschrieben haben, ist Mwanakombo sehr zielstrebig! „Das ist meine Freundin Salome. Sie wiederholt zum zweiten Mal die Klasse, weil sie gerne auf die Secondary School gehen will, aber ihre Mama als Witwe nicht das Geld dafür hat. Ihr müsst sie auch unterstützen!!!“ Das Ganze hat sie auf ihre eigene überzeugende Art in fast perfektem Englisch (und mindestens zweimal und ziemlich laut und ziemlich nah) gesagt. Salome war sehr schüchtern, hatte die Augen gesenkt und sich schon wieder ein ganzes Stück zurückgezogen.
Wir haben dann mit ihr gesprochen und auch ihr Englisch war (wie ihre Noten) überdurchschnittlich gut. Natürlich haben wir sie aufgenommen und von da an hat sie es uns keine Minute bereuen lassen: Grundschule beendet, dann Secondary School und nun hat sie auch das College als Vorschullehrerin fertig. Nun will die gerne weitermachen, um an der Primary School und schließlich an Secondary Schulen als lehren zu können.
Auch ihre vier Geschwister werden vom Verein unterstützt: Rhoda geht aufs College, Haroun geht auf die Berufsschule und lernt Automechaniker, Margaret geht in die Secondary School und Ibrahim geht noch auf die Primary School.

Es folgt die Geschichte von Ali Mbusa. Wir haben Ali gleich im ersten Jahr unserer Reisen nach Kenia kennengelernt. Als Waisenkind lebte er bei seiner Tante, die selbst Witwe ist und 4 Kinder hat. Natürlich war für seinen Schulbesuch, bzw. Schulkleidung und Bücher, kein Geld da. Ali hat sich sehr angestrengt und die Primary School und dann die Secondary School mit guten Noten abgeschlossen. Dieses Jahr beendet er das College und unterrichtet Grundschulkinder. Ali möchte gerne weiter studieren und Secondary Lehrer werden. Wir haben mit ihm vereinbart, dass er erst einmal arbeitet und Geld zur Seite legt. Dann werden wir ihn weiter unterstützen. Wir sind sehr glücklich über seine Entwicklung und seine Geschichte.

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