Das Schuljahr 2017 ist zu Ende, die Kinder und Jugendliche haben entweder ihre Ausbildung abgeschlossen oder bereiten sich für das neue Schuljahr im Januar vor.

Wieder haben einige unserer Kleinen die Primary School beendet und sind nun auf der Secondary school, um das Abitur zu machen, oder auf der Polytechnic school, um einen Beruf zu lernen.
Zwischenzeitlich haben einige auch die Secondary School beendet und streben eine Weiterbildung in Form einer Berufsausbildung oder eines Collegebesuches an.


Die ersten jungen Menschen sind dank der Unterstützung unseres Vereins mit Schule und Ausbildung fertig – wie z.B. Abel, Salome und Mwanakombo, die alle nach Abschluss des Colleges nun als Grundschullehrer/in arbeiten, ebenso Binti, die nach einer Schneiderlehre auf der Berufsschule als Näherin arbeitet oder Mbande, der die Elektrikerlehre abgeschlossen hat. Wir sind glücklich, dass wir noch guten Kontakt haben und mitbekommen, dass Abel „weitergeben will, was er bekommen hat“ und mit seinem kleinen Gehalt nun selbst Waisenkinder unterstützt.

Leider gibt es immer noch viele Kinder und Jugendliche in Jorori und Umgebung, die ihre Schulausbildung abbrechen müssen, weil das Geld für benötigte Utensilien oder Schulgebühren fehlt und weil ihre Hilfe zu Hause fürs Überleben der Familienmitglieder benötigt wird. Solchen Kindern und Jugendlichen versuchen wir wieder die Schulausbildung zu ermöglichen und unterstützen auch ihre Familien. Jinja und Hamadi suchen die Familien auf, die dringend diese Unterstützung brauchen, prüfen die Lebensumstände und deren Bedürftigkeit und organisieren dann die notwendige Hilfe für die Familien und sorgen dafür, dass die Kinder die Ausbildung in den Schulen fortsetzen können.

Einige Waisenkinder, die von zu Hause nichts zu essen für die Schule mitbekommen, freuen sich über den lunch, weil sich mit leerem Bauch nicht lernen lässt.

Am Ende der Sommerferien war Hamadi wieder für drei Wochen in Kenia. Er kam sehr bedrückt von seiner Reise zurück. Vielen Familien fehlt es an Nahrungsmitteln. Hunger, Korruption und Gewalt steigen und manchmal trauen sich die Menschen aus Angst vor Gewalt nicht mehr aus dem Haus.
Trotz der immer schwieriger werdenden Lebensumstände konnte er uns mitteilen, dass in unseren Projekten alles sehr gut läuft. Hamadi hat alle Kinder und Jugendliche getroffen und sich überzeugen können, dass alle die Schule und das College mit Erfolg besuchen, bzw. dieses Jahr abschließen. Dies hat auch weiterhin oberste Priorität in unserem Verein. Um dies zu gewährleisten, werden wir einigen Familien monatlich Lebensmittel zukommen lassen, sonst würden die Kinder bei der Nahrungsbeschaffung mithelfen müssen anstelle zur Schule zu gehen.