Wie fast überall auf der Welt machen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Krieges auch in Kenia bemerkbar. Zusätzlich gab es eine langanhaltende Dürre, die Regenzeiten fielen aus. Das führt nun zu einer starken Verteuerung der Lebensmittel.  Wir unterstützen mit Nahrungsmitteln so viele Witwen und deren Kindern wie möglich.

Juma und Jinja kaufen die Lebensmittel, vorwiegend Maismehl, Reis und manchmal auch Salz und Öl, packen sie in einzelne Portionen und verteilen sie an die bedürftigen Familien.

Weiterhin bleiben an der Küste die Touristen aus und es fehlen die damit zusammenhängenden kleinen Einnahmequellen, wie Verkäufe und Jobs. Diejenigen, die eine Ausbildung vorweisen können, finden am ehesten eine Arbeit und so haben die von uns unterstützten Jugendlichen bisher Glück.

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Das Schulgeld für Kinder (vor allem das hohe Schulgeld für weiterführende Schulen und für Colleges) kann von vielen Eltern und Großeltern nicht aufgebracht werden, die Kinder müssen notgedrungen zu Hause bleiben. Wir schöpfen all unsere finanziellen Mittel aus, um so vielen wie möglich die Fortsetzung des Schulbesuches und der Ausbildung zu ermöglichen.

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Die Jugendlichen posieren in Vorfreude auf ihren Schulbesuch mit den Artikeln, die wir für das Boarding besorgt haben. In den Kisten sind Hygieneartikel, Wäsche, Essbesteck und Töpfe. Zum Boarding in der Secondary School und Polytechnic School gehören auch Matratzen und Schuluniformen.

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Nach der Secondary School geht es weiter mit College, University oder Polytechnic School. Ganz besonders freuen die Fotos, auf denen die Jugendlichen uns die Abschlusspapiere ihrer Ausbildung übermitteln oder sich stolz in ihrer Abschlusskleidung des Colleges zeigen.

Hier sind Nasim, Mwanajuma und Mishi, die das College mit Ausbildung für Hauswirtschaft und Catering abgeschlossen haben.

Noch eine kleine Erfolgsgeschichte zum Abschluß:

 

 

 

 

Die Familie Mwakusirikwa wird seit 2015 in unserem Projekt gefördert. Im August 2015 von links nach rechts: Rama, Salim, Omar, Mama Mwakusirikwa, Juma. Die drei größeren der vier Jungen sind fleißig den Weg von der Primary School über die Secondary School bis ins College,   bzw. Universität, gegangen. 

 

 

                                                                                       

 

 

Im August 2017 mit Hamadi

 

 Juma (links) studiert nun an der Universität Mombasa Criminologie and Security Management.

Salim (Mitte) studiert am Medical Training College Orthopädic and Trauma Medicine.

Rama an der Universität Community Developement and Social Work.

Nun hat Omar (rechts, im Foto links), der 4. der Brüder mit sehr guten Noten die Primary School abgeschlossen und die Secondary School begonnen.

 

 

 

 

 

Schon in früheren Jahren haben wir Witwenfamilien mit Ziegen geholfen. Nun konnten wir weitere 10 Familien mit je 2 Ziegen unterstützen.

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Die medizinische Versorgung der Kinder und Jugendlichen geht natürlich weiter, ebenso unterstützen wir weiterhin sehr arme Familien, deren Unterkünfte beschädigt und teilweise unbewohnbar sind bei der Reparatur. Darin und in der vermittelnden Kommunikation mit unseren örtlichen Helfern Jinja und Juma unterstützt uns Hamadi weiterhin mit vollem Engagement.